7 Tipps für deinen Fitnesserfolg

 

1. Sei Dir Deiner selbst bewusst! (da kann Punkt 2 sehr hilfreich sein ;-))

 Du selbst zu sein, in einer Welt, die Dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft. — Ralph Waldo Emerson

 Den Körper zu spüren, die Körperhaltung zu verbessern – dies führt bei den meisten Menschen zu einem größeren Selbstbewusstsein. Mit sich selbst zufrieden zu sein, gibt jede Menge Energie frei für Dinge, welche wir tun wollen. Oder für Dinge, für die wir uns einsetzen möchten. (Beruf, Familie, Studium …)

 

2. Bewegung – der Motor der Lymphe. Fehlende Bewegung schadet der Gesundheit. Von je her stellt die Bewegung eine elementare Voraussetzung für die Gesundheit dar. Das Bedürfnis nach Bewegung ist den meisten Menschen jedoch bereits abhandengekommen. Sie sitzen viele Stunden pro Tag auf ihrem Stuhl, wobei der Körper – in einen rechten Winkel gebeugt – eine vollkommen unnatürliche Haltung einnimmt. Diese Haltung legt die Muskeln lahm, das Becken verliert an Stabilität, die Wirbelsäule büßt an Elastizität ein und den Bandscheiben wird die Nährstoffzufuhr unterbunden. Die Folge hieraus sind:

  • Krumme Wirbelsäulen
  • Verspannungen
  • Kopfschmerzen
  • Bandscheibenvorfälle etc.

3. Entspannung. Eine Studie an der Harvard University (Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen) zeigt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen übermäßiger muskulöser Anspannung und körperlichen und seelischen Erkrankungen gibt. Eine Verkürzung der Muskelfasern geht mit Spannung einher, Muskellockerung und Muskelentspannung sind daher nicht zu unterschätzen …

 

4. Guter Schlaf. Bei gutem Schlaf wird der Stoffwechsel verlangsamt, die Reparaturmechanismen hingegen sind voll aktiv. Das Immunsystem wird gestärkt, die Haut regeneriert sich, die Wachstumshormone bauen Knochendichte und Muskelkraft auf. Außerdem verarbeitet unser Gehirn die Erlebnisse des Tages.

 

5. Genug trinken & gesund ernähren. Aktive müssen mehr trinken, völlig klar. Aber nicht erst, wenn sich der Durst meldet: Bereits an belastungsfreien Tagen beträgt das Mindest-Soll 1,5 Liter Flüssigkeit. Und fängt der Schweiß im Training erst einmal an zu rinnen, erhöht sich der Bedarf an heißen Tagen auf bis zu 1,8 Liter pro Stunde. Bei kurzen Trainingseinheiten (bis zu einer Stunde) muss nur das mit dem Schweiß verloren gegangene Wasser nach der Belastung wieder aufgefüllt werden. Längere Belastungen erfordern zusätzlich die Zufuhr schneller Energie in Form von Kohlenhydraten. Ein Sportdrink sollte pro 100 ml enthalten: Wasser, 5 bis 8 g Kohlenhydrate und 20 bis 40 mg Natrium

 

Kohlenhydrate für mehr Energie. Durch eine kohlenhydratreiche Mahlzeit mit Nudeln oder Kartoffeln etwa drei Stunden vor dem Training kann dies gewährleistet werden. Kleinere Kohlennhydratlieferanten, wie z. B. Bananen, können auch kurz vor dem Sport gegessen werden, da sie die Verdauung nicht so sehr belasten. Damit sich der Körper wieder regenerieren kann, sollte darauf geachtet werden, den Kohlenhydrat-Speicher nach dem Training wieder zu füllen.

Optimal sind hier Nahrungsmittel, die schnell Energie freisetzen. Dafür kommen Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index infrage, wie z. B. Weißmehlerzeugnisse und zuckerhaltige Produkte. Doch Vorsicht: Viele Freizeitsportler überschätzen ihren Energieverbrauch und nehmen nach dem Sport zu viele Kalorien zu sich.

Die Kohlenhydrate, die der Körper nicht unmittelbar verwerten kann, wandelt er in Fett um. Geeignete kohlenhydratreiche Lebensmittel sind:

  • Vollkornprodukte
  • Nudeln
  • Kartoffeln
  • Reis
  • Obst und Gemüse

Diese sorgen neben der Energiezufuhr auch dafür, dass der Körper mit ausreichend Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird.

 

Eiweiß für den Muskelaufbau. Proteine sind für den Aufbau neuer Muskelzellen von großer Bedeutung. Sowohl Kraft- als auch Ausdauersportler sollten auf eine ausreichende Proteinzufuhr achten. Eine Aufnahme von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht erachtet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als ausreichend. Sportmediziner hingegen tendieren zu höheren Werten von bis zu 1,5 Gramm. Die Rolle der Proteine für Sportler wurde lange überschätzt. Eine überhöhte Eiweißaufnahme kann sogar Risiken bergen, da ihre Stoffwechselendprodukte über die Niere ausgeschieden werden und diese durch Überbeanspruchung geschädigt werden können.

 

6. Stell dir vor, was möglich wäre. (ruhig mal träumen ;-)) Schalte einfach mal dein Handy aus, suche Dir ein gemütliches Plätzchen und denk darüber nach, wie Du sein möchtest – in 5, 10, 15 Jahren. Sportlich, gesund, beweglich, vital … wie würdest Du Dich fühlen. Wie würdest Du sein? Was würdest Du dann tun? Schreibe es am besten auf und lege den Zettel irgendwo ab. Irgendwann schaust Du nach. Ziele verändern sich auch, korrigieren kannst Du jederzeit.

 

7. Frage die Experten. Wir müssen nicht alles selber wissen und können, in der heutigen Zeit ist Wissen überall verfügbar und es wird gerne weitergegeben. Das kann natürlich auch eine Überflutung an Wissen auslösen und uns irritieren. Im easyfit legen wir großen Wert auf Individualisierung. Bitte lasse uns wissen, was Dich bewegt und wir werden Dir helfen, Deine Ziele zu erreichen.

 

Foto: Photo by Gaelle Marcel on Unsplash